Es ist eine schöne Tradition, dass die Knabenabteilung des TTC Uster die hervorragenden Spielbedingungen am Clientis-Cup im Wädenswil zu einer Standortbestimmung zu Saisonbeginn nützt. Die erfreulichen Leistungen der Spieler sind im nachfolgenden Poem zusammengefasst.
10 kleine Ustermer gehen nach Wädenswil
10 kleine Ustermer wollten perfektionieren ihren Topspin-Stil
und reisten hierzu an den Clientis Cup via Zürich nach Wädenswil.
Nur Adrian (ausser seinem Schirm) tut seine Abwesenheit schwer bereun,
doch da warens nur noch neun.
9 kleine Ustermer wollten Matches gewinnen wie Leandro
doch für den Turnier-Neuling waren seine Gegner stark wie die Elefanten im Zoo.
Seine Fortschritte während des Wettkampfes haben allen Freude gemacht,
am Ende hat es für den Sieg trotzdem nicht ganz gereicht, da warens nur noch acht.
8 kleine Ustermer hofften auf einen Aufschwung wie Theo,
er war nach harzigem Saisonstart über den 11. (oder war es der 9.?) Rang daher gar nicht unfroh.
Einige Male ist das Selbstvertrauen jedoch noch ausgeblieben,
da waren es nur noch sieben.
7 kleine Ustermer wollten wie Yannick ein Angriffsfeuerwerk zeigen,
manchmal gelangs, doch bisweilen tat er es im Entscheidungssatz noch vergeigen.
Zu finden im 5. Satz den richtigen mentalen Reflex, war manchmal zu komplex,
da warens nur noch sechs.
6 kleine Ustermer zeigten klare Aufwärtstendenz wie Yi
er spielte ruhig und taktisch klug wie zuvor nie.
Doch ein Virus stoppte den Pechvogel und machte das Klo feucht wie die Greifensee-Sümpf
Da warens leider nur noch fünf.
5 kleine Ustermer wollten wie Joasch in der Glärnisch-Halle Trubel
spielen wie vom Schweizer Meister Elias das Double.
Mit viel Pech auf Platz 6 statt im Finale gelandet, da kann man vor Verzweiflung werden zum Tier,
und so warens plötzlich nur noch vier.
4 kleine Ustermer waren wie Ennio
Über seine Fortschritte, den 5. Rang und das beste Turnier ever sichtlich froh.
Doch im Übermut forderte er seinen Trainer heraus, aber der hatte seinen Schläger nicht dabei,
da hat es sich für Ennio ausgespielt und es waren nur noch drei.
3 kleine Ustermer brachten wie Livio
seine eigene Schwester als Coach mit, die ihre Aufgabe toll machte, tscho!
Die beiden wollten das Spitzenergebnis toppen,
leider trafen sie aber auf Antitop und Noppen.
Die für den 4. Platz erspielten 15 Franken reichten nur für einen Apfel und ein Ei
da warens vor Hunger nur noch zwei.
2 kleine Ustermer die träumten wie Sebastian ganz fest,
von einer Spitzenleistung und vom ersten Podest.
Ihm ist dies gelungen, dank besserer Technik für Arme und Beine,
mit dem Siegesgeld von Fr. 25.-- ist er davongedüst, da war es nur noch eine.
Ein kleiner Ustermer, nimmt man es ganz genau,
war wie immer, wenn es beim TTCU etwas zu gewinnen gibt, mit Emily Wu eine Frau.
Sie spielte so schön und so schlau wie man es gegen Abwehr selten gesehn,
deshalb waren es am Ende auf der Heimreise glücklicherweise wieder zehn.
Darob froh war Coach Andri Andermatt,
der war ob der vielen guten Leistungen vor Erstaunen ganz platt.
Herzlichen Dank an den Teamleiter, der einen erfolgreichen Tag erlebte
und am linken Zürichsee-Ufer als stolzer Trainer im siebten Himmel schwebte.